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Katinka Bock, 2024

Tautöne

Musik braucht nicht immer Musiker; sie entsteht bereits aus der Bewegung und dem Rhythmus der Natur.

Skulptur Tautöne in einer Kaskade

Das Rauschen der Wellen, das Summen von Insekten, der Wind im Gras, der Regen, der auf den Boden trommelt – all das fügt sich zu einem Klangteppich. Entsprechend träumten die alten Griechen sogar von einer natürlichen „Sphärenmusik“, die den Kosmos durchzieht.


Die Skulptur „Tautöne“ der dt.-franz. Künstlerin Katinka Bock steht seit 2024 mitten im Bachlauf, kurz vor einer Staustufe, hinter der das Wasser in einen Tunnel fällt. Es ist eine sanft gebogene Rinne aus Bronze, die von drei Nadeln aus Aluminium durchbohrt wird, die den Saitenwirbeln eines Instruments ähneln. Wenn sich genug Tau oder Regen in der Rinne gesammelt hat, tropft das Wasser leise in den Bach und erzeugt eine minimalistische Musik, komponiert von der Natur selbst.

Kaskadeninstallation von Katinka Bock
Katink Bock mit einem Mikrofon