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Teehaus Ringelspiel

Geschaffen von Julian Turner (*1985), ruht die Bodenplatte des Pavillons, gleich einem Ringelspiel, nur auf einem einzigen mittigen Punkt. Sein Grundriss bildet ein gleichmäßiges Sechseck, über dem sich ein säulengestützter, offener Pavillon erhebt.

Ein umlaufendes Metallband unter dem Dach ziert ein Relief-Fries mit gemalten Tauben – eine Verbindung, die die Anmutung eines chinesischen Gartenpavillons mit der eines burgenländischen Taubenhauses verschmelzen lässt. Bekrönt wird das Dach von einer Laterne, die durch seitliche Öffnungen Licht einlässt und den Pavillon in ein sanftes, wechselndes Spiel von Helligkeit und Schatten taucht.

Ein Pavillon, der nicht nur Architektur ist, sondern ein erzählendes Kunstwerk, das die Zeit stillstehen lässt und den Kreislauf der Natur aufnimmt – ein Sinnbild für die Vergänglichkeit und zugleich für die beständige Schönheit des Augenblicks.